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Malteser Nürnberg

5. Malteser Fußwallfahrt nach Altötting

... mit den Füßen beten

17.07.2017
Atemholen... für den Körper und die Seele. Verschiedene Impulse begleiten die Fußwallfahrer auf ihrem Weg nach Altötting. (Foto: Alfons Richter)
Mit Gottes Segen geht es weiter. 16 Malteser pilgerten dieses jahr zu Fuß nach Altötting. (Foto: Alfons Richter)
Sicherheit geht vor: Trotz Wärme und Sonne sichern immer die letzten die Gruppe ab. (Foto: Alfons Richter)
Zusammen mit den Diözesanseelsorgern der beteiligten Diözesen feierte dieses Jahr Bischof Stefan Oster das Pilgerhochamt. (Foto: Rosemarie Krenn)
Eine Besonderheit der Malteser Wallfahrt: Da die Rollstuhlfahrer nicht in die Gnadenkapelle können, kommt die Schwarze Madonna zu Ihnen. Bei der Dankandacht segnete Wallfahrtsdirektor Prälat Günther Mandl die Pilger mit dem Gnadenbild der Schwarzen Madonna. (Foto: Rosemarie Krenn)

Erzdiözese Bamberg. Als „Gebet mit den Füßen“ wird das Wallfahren oft bezeichnet und dies hat auch bei den Maltesern schon lange Tradition. Seit 46 Jahren pilgern die Malteser aus ganz Bayern, Österreich, Liechtenstein und der Schweiz gemeinsam mit Senioren, Kranken und Menschen mit Behinderungen immer am dritten Sonntag im Juli zur schwarzen Madonna nach Altötting.

2012 machte sich erstmals eine Gruppe aus der Diözese Bamberg auf den Weg, um zu Fuß die letzten rund 45 Kilometer bis Altötting zurückzulegen. Einige Pilger sind davon so begeistert, dass sie seitdem jedes Jahr dabei sind und sich die letzten fünf Jahre über einen Zuwachs der Mitpilger freuen konnten. Den Pilgersegen für die Fußwallfahrergruppe spendete der Salesianer Pater Peter Berger in der Wallfahrtskirche „Maria Hilf“ in Vilsbiburg. Unter dem Jahresmotto der Malteser „Ich vergesse Dich nicht (Jes. 49, 13-16) legte die Pilgergruppe auf ihrem Weg nach Altötting immer wieder Gebetspausen ein.
Gemeinsam mit den weiteren Buswallfahrtsgruppen aus Nürnberg und Bamberg und den insgesamt rund 2000 weiteren Pilgern zogen dann die Fußwallfahrer in einer feierlichen Prozession vom Dultplatz in die Basilika St. Anna. Höhepunkt der Wallfahrt war das Pontifikalamt mit dem Passauer Bischof Stefan Oster, der in seiner lebendigen Predigt verstand, die Pilger mitzureißen. Er zeigte sich beeindruckt von der Vielzahl der Pilger und vom Einsatz der Malteser, die es so vielen ermöglichen, den Weg nach Altötting auf sich zu nehmen und zog Parallelen zur Barmherzigkeit Gottes, die uferlos ist. Ebenso erinnerte er an die letzten Worte von Papst Johannes Paul II. und ermutigte so die Kranken. „Ich bin froh, seid ihr es auch.“, mit diesen Worten blickte Papst Johannes Paul II voll Zuversicht und ohne Verbitterung und Verzweiflung ob seiner Krankheit seinem Tod entgegen, wohlwissend, dass er bei Gott das ewige Heil findet.
Juta Peters und Daniela Eidloth

Ein kurzer Fernsehbericht zu der Malteserwallfahrt von den Passauer Kollegen:



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